Rund um Celerina Staz

 

Ursprünglich hätte die Berninabahn durch den wunderschönen Stazerwald geführt werden sollen, entlang dem spiegelglatten Stazer See. Doch es regte sich heftiger Widerstand gegen dieses Vorhaben und die BB musste die Strecke über Punt Muragl wählen. Dies verursachte massive Mehrkosten, weil die Zufahrt nach St. Moritz durch den Charnadüra mit einem langen Tunnel erschlossen werden musste, übrigens dem längsten auf dem Netz der Berninabahn.

 

Mit der Station Celerina Staz erschloss sich Celerina einen Zugang zur Berninabahn. Noch heute steht dort das malerische Stationsgebäude im Chalet-Stil. Im Winter scheint dort während längerer Zeit keine Sonne.

 

Von der Station Celerina Staz selbst sind mir bis heute keine alten Postkarten-Aufnahmen bekannt, falls Sie einen Beitrag leisten können, bin ich dankbar.


Anhand der obigen Karte finden Sie die Uebersicht rund um Celerina Staz

  • Berninabahn St. Moritz - Celerina - Pontresina
  • Rhätische Bahn Samedan - Pontresina
  • Rhätische Bahn Samedan - Celerina - St. Moritz
  • Muottas Muragl Bahn

 

In diesem "Bermunda-Dreieck" wurden und werden Triebfahrzeuge und ganze Kompositionen gewendet.

 

Schöne Farbkarte aus der Frühzeit der Berninabahn. Denn deutlich ist am rechten Bildrand die Aufschüttung mit dem Ausbruch des Charnadüra-Tunnels zu erkennen. Die Strecke ist dank dem noch hellen Schotter gut zu erkennen.

 

Verlag Photoglob

Und das Ganze noch in schwarz/weiss und anderer Aufschrift

 

Verlag Photoglob, Karte gelaufen 19.7.1917

Perle! Diese Karte habe ich meiner langjährigen Sammler-Karriere ein einziges Mal gesehen: Pittoreskes Berninabahn-Züglein mit einem Güterwagen der kurzen Bauart

 

Verlag Engadin Press, Karte gelaufen 23.11.1923

Und weil es so schön ist, hier ein Ausschnitt. Niedlich ist der kurze gedeckte Güterwagen

 

Stellvertretend soll hier eine Ansichtskarte des Laubsäge-Bahnhöflis stehen. Es ist das zweite Bahnhofsgebäude an diesem Ort

 

Aufnahme 1977, Verlag BVA

Nach der Station Celerina Staz folgt die Berninabahn dem lichten Waldrand des Stazerwaldes und kommt dann an einem Wahrzeichen des Oberengadins vorbei: Der Kirche San Gia

 

Links der Tanne erkennen wir zwei Masten der BB.

 

Verlag G. Sommer, Samedan

 

Rarität! Hier war der Retoucheur am Werk und hat den BB-ähnlichen Zug mit der Lupe und dem Skalpell eingepflanzt. Rechts die Kirche San Gian.

 

Verlag Engadin Press

 

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